Video-Mail: in 10 Schritten eine kostenlose Alternative zum TV-Spot

Eine der erfolgreichsten digitalen Werbetaktiken ist es, beim Empfänger den Eindruck zu erwecken, dass in einem soeben erhaltenen Email ein Video eingebettet ist (was technisch nicht möglich ist). Es gibt mittlerweile Anbieter, die Ihnen das als Software um viel Geld verkaufen wollen, obwohl Sie das mit wenigen Handgriffen selbst in 30 Minuten erledigen können. So funktioniert das:

1. Schritt – WAS
Überlegen Sie, für welches Produkt Ihres Unternehmens Sie einen TV-Spot drehen würden, wenn Sie das nötige Budget hätten.

2. Schritt – SCHNELL EIN VIDEO
Nehmen Sie Ihr Smartphone (oder eine Digitalkamera) und zeichnen Sie den entsprechenden kurzen Videofilm auf – ca. 30 Sekunden – das ist solange wie ein TV-Spot. (Es gibt mittlerweile jede Menge gratis Software und Apps, mit der Sie selbst Fotos als Bewegtbilder ablaufen lassen können – z.B.: Cinemagram, iMovie und iMovie Templates, Animoto, Takes, Vine.)

Das folgende Beispiel wurde mit einer gängigen Präsentationssoftware (wie Power Point) produziert, die Musik ist ein frei verfügbares Loop aus einer Musiksoftware. So kommt man einfach und kostenlos zu einem stimmungsvollen Setting.

3. Schritt – UPLOAD
Registrieren Sie sich auf YouTube und richten Sie einen Channel für Ihr KMU ein. Laden Sie das Video auf YouTube hoch.

Screen Shot 2013-08-27 at 5.40.05 PM

4. Schritt – ANKÜNDIGUNGS-SUJET
Produzieren Sie ein Werbebild mit einem Videofenster, einer Headline, ganz wenig erklärenden Text und vor allem mit Ihren Kontakdaten oder einem Link zu dem Produkt/Service das Sie verkaufen wollen.

SMEVideoMail.003

5. Schritt – EMAIL ERSTELLEN
Kopieren Sie dieses Bild in ein Email und verlinken Sie das Bild mit dem YouTube Video.

Screen Shot 2013-08-27 at 6.10.35 PM

Wie Sie sehen, hat man den Eindruck, da wäre eine Tafel mit einer Ankündigung und mitten drin ein Video zum Anklicken. Allerdings startet der Klick auf das Videofenster nicht direkt das Video, sondern startet den Browser, ruft YouTube auf und startet dort das Video. Besonders gründliche und technisch geschicktere Guerilla Marketer könnten das Video in ein exakt gleich aussehendes Bild auf der eigenen Website einbetten, dann sieht die Sache unschlagbar aus.

6. Schritt – BETREFF
Schreiben Sie nun folgende Betreffzeile:
„Aktuelles von IHREFIRMA (mit Video)“

7. Schritt – WEM SCHICKEN WIR DAS?
Durchforsten Sie Ihre Kontaktdaten nach bestehenden Kunden und Interessenten. Vergessen Sie nicht, dass Sie ja nur an bestehende Kontakte und Interessenten Emails verschicken dürfen. Kopieren Sie deren Email Adressen ins BCC Feld.

8. Schritt – LETZTER CHECK
Überprüfen Sie nocheinmal ob alles stimmt.

9. Schritt – SENDEN
Drücken Sie „Senden“.

10. Schritt – MONITORING
Kontrollieren Sie auf YouTube, wieviele Leute sich das Video ansehen. Sie können daraus ableiten, ob Ihr Sujet gut war. Wenn nicht müssen Sie entweder an der Graphik oder am Text Verbesserungen vornehmen. Das passiert. Nicht jede Werbung schlägt ein wie eine Bombe, manchmal trifft man den Geschmack der Zielgruppe nicht so gut. Aber Verbessern ist immer erlaubt!

Im Beispiel führte diese Vorgangsweise zu über 4000 Videoaufrufen, 350 verkauften Büchern (die wiederum eine weitere Marketingschiene darstellen) und 5 direkt aus der Aktion generierte Werbekunden.

Noch Fragen? Dann senden Sie uns einfach ein Email. Es wird in Kürze eine detaillierte Anleitung geben und zwar wahlweise als
– Detailanleitung als PDF
– Vortrags-Webinar mit Fragemöglichkeit.

Melden Sie sich noch heute für eine der beiden Möglichkeiten, denn es wird nur eine begrenzte Anzahl von Gratis-Plätzen geben. Zur Email-Voranmeldung –>.

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Werben wie die Grossen: 8 Tricks für Klein- und Mittelbetriebe (KMUs)

80% der deutschen KMUs haben ein Werbebudget von weniger als €5.000 – die hälfte davon weniger als €1.000.
Quelle: Studie „Mittelstand und Werbung 2012“, Teil 1, Januar 2013
„Das reicht nicht, um in der Werbung mit grösseren Unternehmen zu konkurrieren oder gar mitzuspielen.“
DOCH DAS REICHT VOLLKOMMEN!
Denn seit dem Einzug der Digitalisierung in Haushalte und Unternehmen ist der Vorteil grosser Werbebudgets, die sich TV, Radio, Plakat, Print etc. leisten können kontinuierlich gesunken (Siehe dazu Werbekanäle 2013).
WARUM?
Weil heute jeder Einzelne, sei er Konsument, Unternehmer, Lehrer, Hausfrau, Vorstandsvorsitzender oder Eisverkäufer, sowohl beruflich als auch privat immer mehr mobile Geräte wie Smartphones, Tablets oder ultraschlanke Laptops nutzt, um zu kommunizieren, sich zu informieren oder sich die Zeit zu vertreiben. Wir kriegen Nachrichten, Tratsch, Fotos, Filme und Musik mehr und mehr auf Computern. Aber eben nicht mehr am grossen PC am Schreibtisch, sondern auf den vielen kleinen und mobilen Geräten, die uns heute zur Verfügung stehen.
WAS BEDEUTET DAS FÜR EIN KMU?
Es bedeutet, dass Sie sich auch einen coolen Werbespot leisten können. Sie können sich auch ein tolles Werbeplakat leisten. Eine Werbekampagne an 200.000 Haushalte? Leistbar. Magazinwerbung? Absolut mit kleinen Budgets machbar.
WIE SOLL DAS GEHEN?
Ganz einfach: trennen Sie sich von der Vorstellung, Ihre Zielgruppe würde noch immer die Medien nutzen, die sie vor 10-15 Jahren konsumiert hatte. Denken Sie an sich selbst? Wieviele Medien/Plattformen/Geräte nutzen Sie heute und welche waren es vor 15 Jahren? Und nun entwickeln Sie einfach entsprechende Formate und publizieren Sie diese dort, wo Ihre Zielgruppe heute medial unterwegs ist. Sehen Sie unten, von welchen Werbevorstellungen Sie sich heute trennen können und in welche Richtungen Sie in Ihrer Werbung denken müssen.
WER GARANTIERT MIR, DASS DAS FUNKTIONIERT?
Der Beweis? Alle grossen Unternehmen mit den entsprechenden Budgets versuchen selbst mit Werbung in den digitalen Kanälen zu punkten. Sie pumpen nach wie vor grosse Budgetmittel in die klassischen, „teuren“ Werbeformen, geben aber immer mehr Budgetmittel für YouTube-Videos, Facebook-Auftritte und kommunikative Nutzung von Netzwerken aus.
Aber diese Kanäle stehen auch allen kleineren Unternehmen genauso offen. Auf diesen Kanälen geht es weniger um die Schaltkosten (also die Kosten einer Einschaltung im Medium) sondern um die Arbeitszeit, diese zu nutzen.

DIE 8 BESTEN TRICKS:

  1. Video-Mail statt TV
  2. Social Networks statt ganze Abteilungen für CRM, Call Center und Customer Service
  3. Social Monitoring statt teure Marktforschung
  4. Digitale Netzwerke (und Blog) statt PR und Key Account Management
  5. Search Advertising statt Printwerbung
  6. Seeding statt Radio,TV etc.
  7. Conversion statt teure Online-Shops
  8. Buchmarketing statt Nichtstun

DIE 8 DIGITALEN WERBETRICKS FÜR KMUs
Jetzt wollen Sie vielleicht Details wissen? Wie funktionieren diese 8 Tricks? Wie setzt man diese digitalen Werbetricks um? Demnächst können Sie wählen:
– Detailanleitung als PDF
– Vortrags-Webinar mit Fragemöglichkeit.

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Das Social Media Marketing Konzept

7schritt.001.001… kann man in 7 Schritten systematisch erarbeiten. –>

Die meisten Marketingbudgets haben nicht mit der im letzten Jahrzehnt veränderten Kommunikationslandschaft schrittgehalten und müssen um ein Social Media Marketing Mix ergänzt werden.

Kommunikation statt Reichweite
Viele Marketingleute und Werbeagenturen beurteilen die heutige online-Landschaft noch immer mit den alten Reichweitenmodellen und bearbeiten sie entsprechend. Deshalb gibt es auch unter Werbern diesen Facebook-Hype. Allerdings geht es wegen der Verbreitung von Social Media heute nicht mehr um die Reichweite einer Website, eines sozialen Netzwerks oder einer online-Plattform, sondern vielmehr um die Reichweite einer einzelnen Botschaft, die auf mehreren Plattformen und Netzwerken vertreten sein kann. Gerade auf dem 1 Mrd. Mitglieder zählenden Facebook muss man sich sein Publikum erst einmal erkämpfen. Dort hat selbst Coca Cola „nur“ 27 Mio Fans, was absolut nicht mit dem hohen Bekanntheitsgrad der Marke korreliert. Online-Marketing und Social Media Marketing sind nicht gleich Facebook, Twitter und Co. Selbstverständlich spielen diese Plattformen auch in meiner Beratung eine grosse Rolle, für den eigenen Suchmaschinenerfolg waren aber vorrangig dieses Blog, Online-Bookmarking/News, Outreach und Social Media Kommunikation ausschlaggebend. Das SonnCom Online-Marketing Konzept zum Beispiel ist zum Gähnen langweilig – aber es ist sehr erfolgreich!

Woraus besteht also ein schlagkräftiges Konzept?
Zunächst muss man wissen, was man erreichen will, also ein Ziel setzen. Dann findet und analysiert man die eigenen aktiven und passiven online-Präsenzen sowie das online-Verhalten der Zielgruppe und findet die wirklich treffenden Keywords heraus. Auf dieser Basis formuliert man eine Strategie. Dann setzt man das entsprechende Mix aus Content, SEO und Seeding zusammen. Nun geht es mit entsprechendem Know-How an die Umsetzung. Die Ergebnisse müssen laufend gemessen werden und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden. Also ist auch Flexibilität gefragt.

Und Ausdauer. Man muss am Ball bleiben. Die Online-Landschaft verändert sich laufend und auch Google verbessert seinen Algrorithmus immer wieder. Wer heute gefunden werden will, muss das Zusammenspiel von Suchbegriff, eigener Online- Präsenz, SEO, der Dynamik von Online- Kommunikation und Social Media Seeding verstehen. Man muss auch die entsprechenden Methoden und Werkzeuge kennen, um die Botschaft in der heutigen Datenvielfalt an die eigene Zielgruppe zu bringen.

Übrigens: Ein Social Media Marketing Konzept ist NICHT:

  • ein online Wettbewerb, der von ausserhalb der Zielgruppe leicht für Scherze missbraucht werden kann,
  • eine iPhone-App, mit der im besten Fall eine Smartphone-Elite erreicht werden kann,
  • ein paar verlorene Tweets in eigener Sache,
  • eine Facebook Page, die erst einmal Ihr Publikum in einem Paralleluniversum von 700 Mio Menschen finden muss,
  • TV-Spots auf YouTube stellen, „weil die haben virales Potential…“,
  • mal einen Rabatt auf Groupon anbieten,
  • eine endlose interne Diskussion, um sich dem Thema äusserst gewissenhaft zu nähern und ganz sicher die richtige Strategie herauszufinden.

Ein professionelles und schlagkräftiges Konzept hingegen ist strategisch, zielgruppenkonform, rasch einsetzbar, einfach und praktisch umsetzbar, flexibel und korrespondiert mit der Marketinglinie.

Es kann sehr rasch aber professionell in 7 systematischen Schritten erarbeitet werden. […Weiterlesen →]

Die Social Media Abteilung – Beispiele

Social Media Abteilungen

Liste aller aktuellen Marketing-Kommunikationskanäle

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Seit 1990 erleben wir eine erstaunlich rasche Zunahme an Kommunikationskanälen und Medien.Die Kommunikationsmöglichkeiten für Konsumenten haben sich mit Mobiltelefon, SMS und Email ganz einfach mal verdoppelt. Die Medien konnten durch das zusätzliche Angebot von Websites und mobilem Content und Spielen den verfügbaren Werbeplatz dramatisch erweitern. In den frühen 2000ern kamen dann weitere Medianformate und die späten 2000er haben uns alle mit komplett neuen Geräten ausgestattet – im Zentrum standen die Smartphones, nun die Tablets und bald kommen Google Glass, der Armbandcomputer und mehr.

Hier ein Überblick über die Entwicklung:

Marketing Channels 2013

Lesen Sie auch wie man die richtigen Kanäle für seine Produkt auswählt –>

Aus der Themenreihe „Digital Marketing fuer Klein- und Mittelbetriebe (KMUs)“.

Digital Marketing Schummelzettel – soeben erschienen

Jetzt gibt es für die zwei wichtigsten Planungsschritte des Marketing jeweils einen Schummelzettel:

  • für die Auswahl der passenden Strategie,
  • für die Auswahl der dazupassenden Marketingkanäle bzw. -Instrumente.
  • (es gibt die beiden auch als Kombi)

Die Schummelzettel enthalten jeweils eine Anleitung in ein paar Schritten, sowie die entsprechenden Arbeitsblätter dazu. Die Arbeitsblätter können dann in die eigene Marketingpräsentation eingebaut werden. Sehen Sie hier –>

Marketing Cheat Sheets Cover.001

Social Media Konzept

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Social Media Konzepte unterscheiden sich von Social Media Marketing Konzepten, obwohl es natürlich grosse Überschneidungen gibt. Eine Anleitung für ein Social Media Marketing Konzept in 7 Schritten finden Sie hier.

Social Media Konzepte sind Media- und Kommunikationskonzepte, deren Zweck die Publikation von Content ist. Das kann zwar ein Marketingzweck sein, kann aber genauso, wissenschaftlicher oder journalistischer Natur sein. Hier eine einfache Anleitung für die ersten Schritte bei der Schaffung von Social Media:

1. Wen wollen Sie erreichen – wer ist die Zielgruppe Ihrer Publikation(en).

2. Welche Medien nutzt diese Zielgruppe?

3. Welcher Art ist der zu publizierende Content? (Text, Bild, Video?)

4. Welche digitalen Medien gibt es bereits?

5. Welche davon sind online?

6. Welche davon sind Social Media?

7. Können Sie diese digitalen und online Medien für Ihre Publikation(en) nutzen?

8. Wie schwierig ist der Markteinstieg für Ihr neues Medium (besser Ihre Social Media)?

9. Können Sie die Zielgruppe durch Ihre bereits bestehenden Publikationen auf die neuen Social Media hinweisen, oder

10. Brauchen Sie ein Marketing Konzept für die Bekanntmachung Ihrer neuen Social Media?

Aus der Themenreihe „Digital Marketing fuer Klein- und Mittelbetriebe (KMUs)“.

Marketing Channels 2013