Zeitungen setzen immer noch die Themen – aber wo werden sie gelesen?

Laut einem Artikel im heutigen Meedia fand eine Studie des Pew Research Center im Hinblick auf die Print-Krise, dass „… es ohne die Vorarbeit der traditionellen Medien im Internet nicht viel zu „aggregieren“ gäbe – eine Feststellung, die von NZZ, „Süddeutscher“ und FAZ mit spürbarer Dankbarkeit aufgegriffen wird.“

Die Zeitungen machen also noch immer die Themen. Aber wie wir alle wissen, werden sie immer weniger auf dem von den Zeitungen gedruckten Papier gelesen. Sondern immer häufiger im sogenannten „Long Tail of Media“, also eben aggregiert auf zahlreichen online-Zielgruppenplattformen. Genau das gefährdet aber das traditionelle Geschäftsmodell von Tageszeitungen, sich durch Werbeeinahmen zu finanzieren. Nicht nur die Werbebotschaften gehen nämlich bei der Aggregation verloren, sondern insbesondere die Einnahmen, die auf Print-Reichweiten basieren.

Höchste Zeit also, die Studie zu nehmen und sich zu überlegen, wie der Produzent von Nachrichten sein Einkommen sichern kann.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s